

Erfolg an der Börse zeigt sich in überdurchschnittlichen Ergebnissen. Eine marktkonforme Strategie wird immer nur durchschnittliche Ergebnisse liefern können. Um sich positiv abzuheben, müssen entscheidende Dinge anders gemacht werden als von der Mehrheit der Investoren. Gewinnmaximierung mit hohem Risiko ist dabei aus unserer Erfahrung ein zu kurzsichtiger Ansatz. Die DJE Gruppe hat seit über 35 Jahren bewiesen, dass langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen sind, indem bewusst auf das Eingehen von hohen Risiken verzichtet wird. Dafür bedarf es stets eines wachen Auges und unserer erprobten Anlagestrategie, um das Börsengeschehen objektiv beurteilen zu können.
Unabhängigkeit im Fondsmanagement und in der Vermögensverwaltung gewährleisten Entscheidungen im Sinne des Kunden
Unabhängig zu sein, hat für uns mehrere Bedeutungen. Es ist zum einen die Unabhängigkeit von einer Bank oder einem grossen Finanzkonzern und entsprechenden Ziel- und Umsatzvorgaben. Wir partizipieren an der Portfolioperformance und nicht an den Transaktionskosten. Es bedeutet aber auch, frei zu sein von den Zwängen und Restriktionen einer Benchmark.
Ein unabhängiges Research kann in jeder Marktsituation Investitionsmöglichkeiten finden
Unser Buy-Side-Research dient nur der unvoreingenommenen Entscheidungsfindung. Es unterliegt keinen Vorgaben, da es nicht für den Verkauf bestimmt ist. Darüber hinaus sind die Analysten frei in der Ideengenerierung ohne Einschränkungen hinsichtlich Marktkapitalisierung, Ländern oder Sektoren. Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Märkten und Branchen lassen sich somit besser erkennen.
"Folge dem Trend und tue das Gegenteil von dem, was die anderen tun!"
Dies ist ein auf den ersten Blick widersprüchliches Leitmotiv. Gemeint ist, dass man dem Trend folgt, solange sich die Märkte positiv entwickeln. Die Kunst besteht darin, rechtzeitig zu erkennen, wann man sich gegen die Masse stemmen und verkaufen muss. Andererseits gibt es in der tiefsten Depression oft die besten Kaufgelegenheiten.
Es gilt, Disziplin zu zeigen und – auch gegen das eigene Gefühl – streng nach den Analyseergebnissen zu handeln. So beispielsweise im Frühjahr 2000: Die DJE Gruppe verkaufte High Tech-Titel und investierte verstärkt in defensive Titel, obwohl die vorherrschende Meinung von weiter steigenden Wachstumsaktien ausging. Auf diese Weise wurden selbst in den Krisenjahren 2000 und 2001 noch positive Ergebnisse erzielt, während Kunden anderer Gesellschaften deutliche Vermögensverluste hinnehmen mussten.
Aktives Timing der Investitionsquote, um Risiken zu vermeiden
Die variable Steuerung der Cashquoten und der Einsatz derivativer Sicherungsinstrumente können starke Kursschwankungen minimieren. Die Beobachtung kurzfristiger Stimmungsschwankungen an den Märkten dient als Grundlage. Kurze Entscheidungswege helfen, Chancen zu nutzen oder grössere Verluste rechtzeitig zu vermeiden. Daher war unser Haus in Abwärtsphasen in der Regel besonders erfolgreich.
Antizyklische Entscheidungen und unkonventionelle Ideen
Wir entscheiden gerne anders als der Grossteil der Investoren, denn damit sind wir seit 1974 erfolgreich. Wenn Überoptimismus vorherrscht, werden wir skeptisch. Dafür pflegen wir eine einmalige Datensammlung von Stimmungsindikatoren. Fernab vom Mainstream der Finanzmetropolen konnte DJE in den vergangenen Jahrzehnten auch die langfristige makroökonomische Entwicklung besser beurteilen und stiess auf Trends, bevor sie von den Investoren erkannt wurden.
Value-orientierter Ansatz und eigene Bewertungsmodelle
Vor dem Kauf einer Aktie fertigen wir Bewertungsmodelle an, um eigene fundierte, nachvollziehbare Entscheidungen treffen zu können. Die DJE Gruppe verlässt sich dabei nicht auf Dritte. Unser Haus verfügt über eines der umfangreichsten Archive zu Einzelaktien. Getreu der FMM-Methode nehmen Substanzkennziffern, die auf eine gesunde Bilanz und niedrige Verschuldung der Unternehmen schliessen lassen, einen grossen Stellenwert ein.
Gewinnentwicklungen schätzen wir stets konservativ. So bezahlen Investoren für Wachstumsaktien üblicherweise zu viel, weshalb sich auf lange Sicht immer wieder der von uns favorisierte Value-Ansatz als der Überlegene herausstellt.
Verlustbegrenzung steht über Gewinnmaximierung
Wir betrachten zuerst die Verlustrisiken bevor wir nach Gewinnmöglichkeiten schauen. Das heisst, wir sehen die Gefahren, bevor wir mögliche Chancen bewerten und verfolgen einen Absolut-Return-Gedanken. Jeder Anleger weiss, Verluste erfordern einen überproportionalen Gewinnzuwachs, um ausgeglichen zu werden. Ein Verlust von 50% benötigt zur Kompensation einen Gewinn von 100%, um ausgeglichen zu werden. Ferner bevorzugen wir Aktien, welche am oder unter ihrem Buchwert notieren, oder für die ein Abfindungsangebot in Aussicht steht, welches die Risiken nach unten begrenzt.
Konzentration auf unsere Kernkompetenzen
Wir beschäftigen in Deutschland eines der grössten bankenunabhängigen Researchteams, welches sich vorwiegend auf die Investition in Einzelaktien und Anleihen konzentriert. Intransparente, teure strukturierte Produkte kommen in der Regel nicht zum Einsatz. Investitionen in illiquide Beteiligungen werden ebenfalls nicht vorgenommen, um jederzeit auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.
Kontinuität in jeder Hinsicht
Kontinuität spiegelt sich in der DJE Gruppe sowohl im bewährten Investmentprozess wider, aber auch im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern. Somit werden Fluktuationen niedrig und das wertvolle Know How im Hause gehalten. Prozyklische "hire and fire" - Mentalität gibt es bei der DJE Gruppe nicht. Dies steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter und gibt Zeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.